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Finden Sie einen Job in Deutschland

Online-Lunch-Talk: Wie finde ich einen Job in Deutschland? Treffen Sie Personalberater, Jobbörsen, Start-ups, Scale-ups und finden Sie einen Job.

Wiederholung:

Die von French Tech Berlin organisierte Veranstaltung “Find a Job in Germany” war ein aufschlussreiches Online-Lunchgespräch, das am 23. Januar von 12 bis 14 Uhr stattfand. Ziel war es, Arbeitssuchende mit Personalberatern, Jobbörsen und Unternehmen zusammenzubringen, um Möglichkeiten in Deutschland zu erkunden, wobei der Schwerpunkt auf Startups und Scale-Ups lag.

Teilnehmer

Zu den namhaften Teilnehmern gehörten Anne-Chrystelle Baetz von Emploi Allemagne, Jerome Lecot von Eurojob Consulting, Hélène Lefort und Anne-Marie Weis von Fradeo, Anja Hiller von Eurorekruter und verschiedene andere Vertreter verschiedener Beratungs- und Personalvermittlungsfirmen. Außerdem waren Vertreter von LinkedIn und Jobteaser, Mark Esser bzw. Felix Hansen, anwesend, um Einblicke zu geben.

Ereignis-Aufschlüsselung

  • 12PM – 1PM(auf Französisch mit englischer Übersetzung)
    • Diskussionspunkte: Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes, Arbeitsweise von Beratungsunternehmen, Bedeutung der Sprache, Beratung von Bewerbern und die Rolle der Telearbeit.
    • Die Herausforderungen für 2023: Schnelle Reaktion auf Bewerber, Inflation, die sich auf die Gehaltserwartungen auswirkt, und die Suche nach einer sinnvollen Arbeit.
    • Kommende Job-Messen: Erwähnung der Connecti Strasbourg, die für den 24/11/23 geplant ist.
  • 1PM – 1:30PM(auf Englisch)
    • Einblicke in die Plattformen: Christian Pobbig von Cribb, Felix Hansen von JobTeaser, Mark Esser von LinkedIn und David Kremers von Berlin Partner gaben Einblicke in Jobbörsen und LinkedIn als Werkzeuge für die Personalbeschaffung.
  • 1:30PM – 2PM(auf Englisch)
    • Präsentation von Stellenangeboten: Agicap Deutschland, Sendinblue, Platform.sh und Matera präsentierten ihre Stellenangebote durch ihre Vertreter.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Sprache: Zweisprachigkeit (Deutsch-Englisch/Französisch) ist oft entscheidend für die Integration und den Zugang zu mehr Beschäftigungsmöglichkeiten.
  • Fernarbeit: Covid-19 hat die Telearbeit bis zu einem gewissen Grad normalisiert, wobei die Nachfrage von Bewerbern nach Remote-Arbeitsmöglichkeiten, insbesondere in Deutschland, deutlich gestiegen ist.
  • Erfahrung vs. Ausbildung: Im Allgemeinen wird in Deutschland der Berufserfahrung der Vorzug vor akademischen Qualifikationen gegeben.
  • Herausforderungen:
    • Unternehmen wird empfohlen, schnell auf relevante Profile zu reagieren.
    • Die Inflation hat die Gehaltserwartungen der Bewerber erhöht.
    • Das Topmanagement sucht nach sinnvoller Arbeit und unternehmerischen Projekten.
  • Jobbörsen: Plattformen wie LinkedIn und JobTeaser haben ihre eigenen Methoden und Tools, um Kandidaten für Unternehmen und Headhunter sichtbar zu machen.

Studentenperspektive

Noushine Dorrani vertrat den Standpunkt einer Studentin, die betonte, wie wichtig es ist, deutsche Kontakte zu knüpfen und die Netzwerke von Hochschulabsolventen für die Jobsuche zu nutzen. Das Fehlen von Industriepraktika in Deutschland im Vergleich zu Frankreich wurde als Nachteil hervorgehoben.

Technische Aspekte

Es wurden Fragen zum französischen VIE-Programm für internationale Praktika im Jahr 2023, zum grenzüberschreitenden Steuermanagement und zum Fehlen eines deutschen Pendants zu Frankreichs APEC aufgeworfen und diskutiert.

Schlussbemerkungen

Die Veranstaltung bot eine erfolgreiche Plattform, auf der angehende Arbeitnehmer direkt mit Recruiting-Experten in Kontakt treten, sich über den deutschen Arbeitsmarkt informieren und Jobmöglichkeiten in verschiedenen Unternehmen, insbesondere im Startup-Ökosystem, erkunden konnten. Die Veranstaltung wurde von André Pitié mit Unterstützung der DenkFabrik und in Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Alumni-Gruppen französischer Managementschulen organisiert und moderiert.

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